Alphabet (Ex Google) ist wieder günstig zu haben

Die Suchmaschine von Google hat mit einem Weltmarktanteil von 92% eine außerordentliche Vormachtstellung. Noch dramatischer sieht es bei den Smartphones aus. Bei mobilen Geräten liegt die Zugriffsrate auf Google sogar bei 95%. Es ist also kein Wunder, dass Google mit seinem „Quasimonopol“ sehr gut Geld verdient. Außerdem investiert die Muttergesellschaft Alphabet in viele weitere Geschäftsbereiche, um sich für die Zukunft aufzustellen. Cloud Computing, autonomes Fahren und auch die allgemeine Digitalisierung sind die Zukunftsmärkte. Im Digitalisierungszeitalter heißt der wertvollste Rohstoff „Information“.

Der Markt für Online-Werbung wird durch Google dominiert.

Google schafft es trotz seiner Unternehmensgröße ein Wachstum von 20% zu erzielen. Daraus entstand in 2018 ein Rekordgewinn von ca. 34 Milliarden US-Dollar. Wer so viel Geld verdient, bekommt früher oder später ein Investitionsproblem.
Inzwischen ist Alphabets Eigenkapital auf ca.150 Milliarden US-Dollar angewachsen. Im Sinne der Aktionäre sollte das erarbeitete Kapital wieder reinvestiert werden. Deshalb expandiert Alphabet in unterschiedliche Geschäftsbereiche. Alphabet besitzt zum Beispiel eine Gesundheitssparte in der Datenauswertungen und Analysen stattfinden. Es gibt außerdem eine Software-Sparte, eine Hardware-Sparte mit Smartphones, Biotechnologie und eine Investment-Sparte. Die 85.000 Mitarbeiter von Alphabet haben also viel zu tun.
Alphabet ist ein großes Unternehmen aber gleichzeitig kann es Wachstumsraten vorweisen, die zu einem Mittelstandsunternehmen passen. Mit einem KGV von 22 für das Jahr 2019 ist Alphabet relativ günstig zu haben. Kurstechnische Rücksetzer sollten deshalb gute Gelegenheiten sein, um neue Aktienpositionen aufzubauen.


Bild: Wochen-Chart der Alphabet-Aktie [WKN: A14Y6F]

Der Rücksetzer als Einstiegschance

In 2015 startete eine langjährige Aufwärtswelle. Im Chart ist der Trendkanal mit rot eingezeichnet und die markanteste Stelle ist der Trendbruch im Oktober 2018. Die anschließende Kursabwertung steht allerdings nicht in einem Zusammenhang mit der Unternehmung sondern ist der Tatsache geschuldet, dass die allgemeinen Aktienmärkte eine Schwächephase erlitten.
Die Kurskorrektur fiel auf das Fibonacci-Retracement von ca. 38%. An dieser Stelle befindet sich auch die Unterstützungszone bei 1000 US-Dollar. Die beiden Chart-Merkmale reichten aus, um den Kursrückgang zu stoppen. Gleichzeitig ist damit aber auch der Aktienkurs so weit zurückgefallen, dass sich ein Neueinstieg lohnen könnte.

Die Bullen werden die Kaufchance wahrnehmen

Sobald die bullishe Gegenbewegung einsetzt, entsteht daraus ein Anstiegspotenzial von mindestens 1200 US-Dollar. Der Anstieg sollte der Aktie nicht schwer fallen. Danach beginnt eine kritische Phase. Sollte der Kurs den Widerstand nicht durchbrechen können, müssen wir davon ausgehen, dass eine erneute Schwächephase den Kurs belasten könnte. Prallt der Kurs am 1200 US-Dollar-Widerstand ab, entsteht sogar ein Alarmsignal in Form einer bearishen Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Dieses Szenario ist im Chart als dünn-gestrichelte Linie eingezeichnet.
Fazit: Vorerst besitzen die Bullen die besseren Argumente und wir sollten abwarten, wie dynamisch ein Kursanstieg umgesetzt werden kann. Der Anstieg auf 1200 US-Dollar würde zumindest einen schnellen Gewinn von knapp 11% bringen.

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