Charttechnik bei CFDs: Die Grundlagen

Auch wenn die Technische Analyse mit all den verschiedenen Analysemodellen eine komplexe Wissenschaft darstellt, so ist es dennoch ratsam, wenn sich der Anleger näher mit dem charttechnischen Basiswissen befasst. So geht es um das Erkennen von Widerständen wie auch um Unterstützungen und das Aufspüren von Trends – inklusive Trendbestätigungs- und Trendwende-Formationen.

Kerzen- statt Linienchart nutzen

Es geht nicht nur darum, dass man über https://brokervergleich.net den günstigsten Anbieter findet – man muss sich auch intensiv mit der Materie befassen, sofern man Gewinne verbuchen möchte. Um zu wissen, wie sich diverse Werte entwickeln, sollte man sich besonders intensiv mit den diversen Formationen befassen, die man aus den Charts ablesen kann.

Befasst man sich mit einem klassischen Linienchart, der nur die Schlusskurse miteinander verbindet, so wird der CFD-Trader kaum nennenswerte Erkenntnisse gewinnen können. Viel aussagekräftiger ist hingegen der Kerzenchart. Hier erkennt man nicht nur den Eröffnungs- wie auch Schlusskurs, sondern kann auch ein Hoch wie auch ein Tief der eingestellten Periode, beispielsweise auf Tages- wie auch auf Stundenbasis, ablesen. An der entsprechenden Kerzenfärbung kann sogar die Tendenz des ausgewählten Zeithorizonts erkannt werden, das in der Regel in rot oder grün dargestellt wird. Positive Trends werden als grüne Kerzen dargestellt, negative Trends hingegen als rote Kerzen.

Diverse Kerzeninformationen geben auch Hinweise darauf, wie sich der Basiswert in weiterer Folge entwickeln wird. So steht der Hammer für ein Szenario mit steigenden Kursen – es handelt sich hier um das sogenannte Bullen-Szenario (bullish). Der Hanging Man ist ein Hinweis, dass sich ein Abwärtstrend fortsetzt – hier redet man vom Bären-Szenario (bearish).

Auf der Suche nach dem Trend

Der Kurs einer Aktie steigt dann, wenn sich am Markt mehr Käufer als Verkäufer befinden. Stellen andere Marktteilnehmer fest, dass das Interesse an einem bestimmten Papier, Basiswert oder Index steigt, so wird natürlich gekauft – es kommt zum sogenannten Aufwärtstrend. Dasselbe gilt natürlich auch umgekehrt – überwiegt nämlich das Angebot, weil sich keine Käufer finden, so entsteht ein Abwärtstrend.

Trends sind zwar extrem hartnäckig, halten aber nicht für die Ewigkeit. Die Frage, ob es zur Trendumkehr kommt oder ob der Trend bestehen bleibt, kann ebenfalls mit Hilfe der Charttechnik beantwortet werden – es geht hier um Trendbrüche oder auch um die sogenannte Trendbestätigung.

Bild: Beispiele für Muster im Chart

Eine Trendbestätigungs-Formation entsteht im Auf- wie auch im Abwärtstrend und wird in der Charttechnik-Sprache auch als Rechteck, Flagge, Wimpel, Keil oder Dreieck bezeichnet. Kommt es zum Aufwärtstrend, so entsteht ein Dreieck, da die Käufer auch hin und wieder einmal eine Pause einlegen. Die alten Hochs werden aber nicht mehr erzielt; neue Bewegungstiefs liegen immer etwas höher als die zuvor dokumentierten. Verlässt der Kurs mit der Zeit das Dreieck nach oben, so bestätigt sich der Aufwärtstrend – weitere Kursgewinne sind somit vorprogrammiert.

Kommt es nicht zum Ausbruch nach oben, sondern sinken die Kurse weiter, so steigt in weiterer Folge die Wahrscheinlichkeit einer Trendwende. Zu den bekanntesten Formationen gehören hier das Doppel- oder Dreifach-Tief, die V-Formation, die umgekehrte Kopf-Schulter-Formation oder die sogenannte Untertasse.

Wichtig ist, dass sich der Anfänger zu Beginn mit einfachen Strategien befasst. In diesem Fall kann sehr wohl die Trendfolgestrategie empfohlen werden – wer sich schon näher mit der Materie befasst hat, der kann sich auch an der Trendumkehrstrategie orientieren.

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