Aufsichtsratsmitglieder kaufen eigene RWE-Aktien

Liebe Leserinnen und Leser,

der Energiekonzern RWE kämpft um seine Unternehmensgewinne. Nachdem die Tochter Innogy Ende 2017 eine Gewinnwarnung ausgesprochen hat, brach der Kurs der RWE-Aktie um ca. 30 % ein. Bisher konnte sich der Kurs davon nicht erholen.

Nun wird es interessant, denn 7 verschiedene Insider haben alleine in 2018 RWE- Aktien gekauft. Das ist ungewöhnlich, und lässt auf zukünftig positive Meldungen schließen.

Der Konzernchef Rolf Schmitz betonte in den vergangenen Tagen, dass RWE nicht an einen vorzeitigen Kohleausstieg interessiert ist. Seine Aussage: „Wenn es gesellschaftlich gewünscht wird, dass ein Kohleausstieg sehr schnell kommen soll, dann müssen wir dafür entschädigt werden.“

Die Bundesregierung wird es nicht vermeiden können, darüber zu diskutieren. Es ist sogar denkbar, dass man einen Rechtsstreit mit RWE vermeiden möchte. Er könnte sehr teuer werden, und die Chancen stehen nicht schlecht, dass RWE eine Entschädigung zugestanden würde. Vielleicht wird es bald eine positive Meldung dazu geben.

 

Als Insider-Trades (auch: Directors’ Dealings) werden Wertpapiergeschäfte von Managern börsennotierter Unternehmen bezeichnet. Die entsprechende Transaktion muss innerhalb von fünf Werktagen bei der BaFin gemeldet werden. Insider-Trades gelten nicht als “Insider-Handel”, und sind nicht strafbar.

Hinweise: Für einen Trader kann sich der Kauf/Verkauf der Aktie lohnen, wenn zeitnah ein technisches Signal folgt. Üblicherweise haben Insider einen genauen Einblick in die Geschäftsbereiche. Sie können daher besser abschätzen, ob sich das Unternehmen sich positiv oder negativ entwickeln wird.

Der Chart zeigt Ihnen die jüngsten Insider-Transaktionen.

Ein Pfeil nach oben bedeutet: Kauf
Ein Pfeil nach unten bedeutet: Verkauf

Bild: Tages-Chart der RWE-Aktie  WKN: 703712

 

Technische Ausgangssituation der RWE-Aktie

Der Kurs der RWE Aktie ist in einer Seitwärtsbewegung zwischen 16,80 und 18 Euro gefangen. Seit über einem Monat pendelt die Aktie dazwischen, und die Insider sehen offenbar den Kurs als sehr günstig an. Technisch gesehen, gibt es noch kein Kaufsignal, das einen Einstieg rechtfertigen würde. Erst beim Überschreiten von 18 Euro entsteht ein Long-Signal. Ein weiterer Kursanstieg bis 21 Euro sollte dann möglich werden.

Der Volumentrend zeigt noch nach unten. Das bedeutet, die Verkäufer sind momentan noch am Drücker.

Viel Erfolg wünscht Ihnen

Christian Lukas

P.S.
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