Interview im Magazin TRADERS zum download
Das Volumen ist mein Schlüssel zum Trading

Sofern Sie Bedarf an redaktionellen Börsenbeiträgen haben, zum Beispiel für Ihre Web-Seite oder Sonstiges, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Schreiben Sie mir eine Email: info@volumen-analyse.de

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

mein Name ist Christian Lukas und ich bin Jahrgang 1964. Die Börse ist meine Leidenschaft und meine Berufung. Man könnte sagen, dass ich ein Börsenquereinsteiger bin. Wie viele andere auch, habe ich zunächst eine Ausbildung getätigt, die mir für Vieles eine Grundlage bietet. Zwei Diplome, als Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur, liegen bei mir zu Hause im Schubfach. Das ist natürlich nicht die Voraussetzung, um an der Börse erfolgreich zu sein, aber es schadet auch nicht. Fast mein ganzes Berufsleben war ich selbstständig – außerhalb des Börsengeschehens.

Mein Börsenstart

1996 kaufte ich meine erste Aktie, den Maschinenbauer Deutz. Ganz im Sinne der klassischen Betriebswirtschaftslehre habe ich die Aktie genau unter die Lupe genommen. Welche Strategie verfolgt das Unternehmen? Wie sieht das Potential für die Zukunft aus? Welche betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sprechen für das Unternehmen? Also die ganzen typischen Fragestellungen, die angeblich so wichtig sind. Was ursprünglich als langfristige Investition gedacht war, verkaufte ich schon nach 3 Monaten wieder. Das brachte mir „bahnbrechende“ 150 DM Gewinn. Also nichts Besonderes aber der Börsenvirus war in meinem Kopf.
Warum die Technische Analyse?
Nach einer „Inkubationszeit“ von zwei Jahren beschäftigte ich mich ab 1998 nur noch mit der Technischen Analyse. Als Unternehmer war mir schon von Anfang an klar, dass ein Überleben in den Märkten nur über Wettbewerbsvorteile möglich ist. Ganz nach dem Motto: „Wenn zwei das gleiche machen, dann ist einer davon überflüssig“. Deshalb ist es als Privatanleger praktisch unmöglich, mit der Fundamentalanalyse sich gegenüber Banken zu behaupten. Banken und andere Institutionelle haben einfach ganze andere Möglichkeiten, sich Informationen zu verschaffen.

Welche Methode ist gut?

So kam es, dass die volle Konzentration auf die Technische Analyse als wissenschaftliches Gebiet die logische Konsequenz war. Ich beschäftigte mich damals, mit so ziemlich allem, was die Technische Analyse zu bieten hat. Als Ingenieur sind mir oberflächliche Betrachtungen und Vorurteile zu wider. Deshalb hatte ich auch exotische Methoden unter die Lupe genommen. Ohne eine genaue Wertung vorzunehmen, kann ich sagen, dass in jeder Methode, auch wenn sie auf den ersten Blick total „unsinnig“ erscheint, immer ein Körnchen Wahrheit enthalten ist. Für mich funktioniert eine Methode, wenn man sich über diese, einen statistischen Vorteil gegenüber der Masse erarbeiten kann. Nur um ein paar exotische Methoden zu nennen: z.B. Börsenastrologie, Elliottwaves, Heikin-Ashi, Fibonacci, Zyklen, Gann, Rainbows. Diese Methoden funktionieren alle!

Die Quintessenz

Die wichtigste Einschränkung ist diese: Nicht die Methode macht den Unterschied sondern der Trader, der sie anwendet! Es ist der Trader, der sich die Wettbewerbsvorteile mit Hilfe seiner bevorzugten Methode erarbeitet. Man kann einem Trader die besten Werkzeuge der Welt zur Verfügung stellen – eine Garantie für Spitzenleistung gibt es trotzdem nicht.

Die Spezialität

Mein Spezialgebiet ist die Volumen-Analyse. Ich behaupte nicht, dass sie anderen Methoden überlegen wäre. Auch wenn ich es manchmal denke, würde ich es aus Respekt vor anderen nicht laut aussprechen. Denn bevor der Erfolg kommt, steht die hartnäckige Arbeit. Die Volumen-Analyse bietet auf vielfältige weise einen statistischen Vorteil. Das ist die Wurzel des Erfolges. Börse ist einem Pokerspiel ähnlich. Mit der Volumen-Analyse startet man stets mit einem guten Blatt. Und es ist ein gutes Gefühl, wenn ständig ein Drilling oder Vierling in der Hand ist. Natürlich kann man auch mit guten Karten verlieren, aber in der Mehrzahl der Fälle nicht.

Ein perfektes Timing, wünscht Ihnen

Ihr

Christian Lukas
Mitglied der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. (VTAD)
VTAD-Standesrichtlinien

> Schau auf das Volumen – der Preis wird folgen. <

„Few people are willing to go to the very botton of things. Is it any wonder that success is for the few – the few who are willing to work at it?”

Zitat: Richard D. Wyckoff (Urvater der Volumen-Analyse)

2 Kommentare

  1. Sehr geehrter Herr Lukas, durch den TRADERS kenne ich die meisten ihrer Artikel.
    Ich würde gerne ihr Buch kaufen,habe dazu eine für mich wichtige Frage. Sie arbeiten vorwiegend mit AmiBroker, lassen sich ihre Charts auch in Tai-Pan einsetzen? Dies ist bei vielen Büchern in der TA ein Problem. Man macht dann meistens nur halbe oder falsche Auswertungen. mit freundlichen Grüssen E.Keese

    • Hallo Herr Keese, das Handbuch des Volumen-Tradings ist so geschrieben, dass es völlig unabhängig zur eingesetzten Chart-Software ist. Taipan ist eine gute Software, mit der Sie alle Beispiele des Buches selbst testen und ausprobieren können. Sollte tatsächlich einmal ein Indikator nicht vorhanden sein, dann könnten Sie zum Beispiel auf tradesignalonline.de zugreifen. Dort gibt es alle Indikatoren frei zugänglich.
      Beste Grüße
      Christian Lukas

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