Finite-Volume-Elements (FVE)

Der Entwickler des FVE ist Markos Katsanos. Er verfolgte das Ziel, einen besseren Money-Flow-Index (MFI) zu entwickeln. Der FVE ist prinzipiell ähnlich aufgebaut wie der MFI, der Unterschied liegt in einer Berücksichtigung der vorhandenen Volatilität. Der FVE schwankt um die Nullinie, wobei ein FVE über Null als bullish zu bewerten ist und unter Null als bearish. Der FVE kennt auch Überkauft-Überverkauft-Signale – genau dann, wenn der FVE über 50 oder unter -50 gelangt. Die Standardeinstellung ist 20.
Für schnelle Signale kann man einen geglätteten FVE hinzufügen. Als praktisch wertvoll hat sich die lineare Regressionslinie (25) des FVE erwiesen. Insbesondere beim Exit aus einer Position kann die Regressionslinie gut Ergebnisse zeigen.

Seine Schwächen hat der FVE in typischen Seitwärtsphasen, mit vielen Richtungswechseln. Daher sollte man den FVE nicht blind vertrauen. Ein zusätzlicher Trendfilter, wie den ADX(14) kann die Ergebnisse des FVE erheblich verbessern. Der FVE ist insofern bemerkenswert, da er nicht nur eine Zeiteinstellung hat – man kann auch die Volatilität berücksichtigen. Besonders in Phasen, wo der Markt trendig mit langsamer Bewegung läuft, kann man die Zufälligkeit der Bewegung nochmals Filtern, um so eine genaueres Ergebnis zu erhalten.

Zum Vergleich sind beide Indikatoren untereinander aufgeführt.

 

FVE-MFI-Bsp

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