Volume-Moving-Average (VMA)

Jeder der am Beginn einer Volumen-Analyse steht, fängt mit dem VMA an. Der VMA ist nicht anderes als der gleitende Durchschnitt des Volumens. Hierbei hat sich folgende kurzfristige Einstellung bewährt :

VMA= EMA(EMA(V,3),3)
oder
VMA=MA(V,5)

VMA-Vol-Spitzen-Bsp

Der VMA hilft zu unterscheiden, ob das relative Volumen einer Candle hoch oder niedrig ist. Denn es kommt weniger auf die absolute Volumenhöhe an, als darauf, wie das aktuelle Volumen in den aktuellen Umgebung zu bewerten ist.

In diesem Zusammenhang gibt es auch einige Richtlinien.

– Bei einem Break sollte das Volumen über dem VMA sein.
– Nach einer Volumenspitze des VMA tritt eine Erschöpfung ein. Die
Erschöpfung kann zur kompletten Umkehr einer Bewegung führen. Meist ist sie
jedoch nur eine Verschnaufpause für eine weitere Bewegung in die
Ursprungsrichtung.
– Nach 3 nacheinander folgenden Volumenspitzen wird es kritisch für weitere
Wellen in die gleiche Richtung. Eine komplette Umkehr wird immer
wahrscheinlicher.

Für die tiefergehende Analyse, wo einzelne Candles oder Candle-Formationen betrachtet werden, ist ebenfalls das überdurchschnittliche Volumen wichtig. Eine Candle ohne Volumen neigt zu Zufälligkeit, dementsprechend sollte man genau die Candle-Formationen analysieren die hohes Volumen besitzen.

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